So verschweißen Sie den Schaden dauerhaft und frostfest – statt ihn nur zu stopfen.
Ein Schlagloch wird nicht gestopft, sondern verschweißt. Mit CHIPFILL® füllen Sie den Schaden nicht nur auf, sondern verbinden das Material wasserdicht mit dem umliegenden Asphalt. So dringt kein Wasser mehr ein, das der Frost wieder aufsprengen könnte – die Reparatur auf Betriebshof, Parkplatz oder Hofeinfahrt hält dauerhaft und lässt sich jederzeit nachschweißen.
Diese Anleitung führt Sie durch beide Phasen einer sauberen Reparatur: die Vorbereitung der Schadstelle und die Durchführung mit dem Gasbrenner. Sie brauchen dafür weder Schulung noch Spezialwerkzeug.
Kein Spezialwerkzeug, keine Zulassung: Wer einen Besen, eine Schaufel und einen Gasbrenner bedienen kann, kann diese Reparatur durchführen. Alle Teile bekommen Sie im Baumarkt.
Sicherheit zuerst
Für die Schadstelle
Für die Durchführung
Menge unklar? Schicken Sie uns Fotos und Maße Ihrer Schadstellen – wir kalkulieren den Bedarf kostenlos. Und mit dem 3-kg-Kleingebinde starten Sie schon bei kleinen Stellen wirtschaftlich.
Die Vorbereitung entscheidet über die Haltbarkeit. Nur auf einem festen, sauberen und trockenen Untergrund kann sich CHIPFILL® beim Verschweißen wasserdicht mit dem Asphalt verbinden. Diese drei Schritte sind die Grundlage für eine dauerhafte Reparatur.
Verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick: Handelt es sich um ein Schlagloch, einen Flächenschaden oder einen Riss? Für flache Schlaglöcher bis ca. 2 cm Tiefe füllen Sie direkt mit CHIPFILL® auf. Messen Sie die Stelle grob aus – Länge × Breite × Tiefe –, um den Materialbedarf abzuschätzen.
Praxis-Tipp: Planen Sie mehr Material ein als beim ersten Messen. Beim Reinigen bricht loser Asphalt weg, und die Schadstelle vergrößert sich oft sichtbar. Lieber etwas Rest im Gebinde behalten – CHIPFILL® bleibt mindestens 12 Monate verarbeitbar.



Entfernen Sie sämtlichen Schmutz, Pflanzenbewuchs und losen, zerbröselten Asphalt – mit Drahtbürste und Besen bis auf den festen Untergrund. Stehendes Wasser vorher ausschöpfen oder auskehren. Sichtbare Verunreinigungen wie Öl beseitigen Sie chemisch-biologisch oder durch Abflämmen.
Warum so gründlich? Loses Material und Schmutz verhindern, dass sich die verflüssigte Thermoplastik mit dem Bitumen des Asphalts verbindet. Erst der feste, saubere Rand macht die spätere Verschweißung wasserdicht.




Die Reparaturstelle muss vor dem Auftragen trocken sein. Leichte Restfeuchte verdampft später beim Vorheizen mit dem Gasbrenner – bei starkem Regen oder nasser Fläche verschieben Sie die Reparatur besser auf einen trockenen Tag.
Warum? Eingeschlossene Feuchtigkeit würde beim Verschweißen schlagartig verdampfen und die Verbindung zwischen CHIPFILL® und Asphalt stören.

Die Stelle ist sauber, fest und trocken? Dann geht es an die Durchführung – Vorheizen, Einfüllen, Verschweißen. ↓
Jetzt wird die Reparatur dauerhaft: Die vorbereitete Stelle wird vorgeheizt, mit CHIPFILL® gefüllt und mit dem Gasbrenner verschweißt. Dabei verschmilzt das Material mit dem Bitumen des Asphalts – so entsteht die wasserdichte, frostfeste Verbindung.
Heizen Sie die trockene Stelle mit dem Gasbrenner vor – so lange, bis der Asphalt leicht glänzt. In diesem Moment beginnt das Bitumen im Asphalt zu „schwitzen" und sich zu verflüssigen. Der Asphalt wird dabei weicher, nimmt aber keinen Schaden.
Warum vorheizen? Nur ein angelöster, glänzender Untergrund verbindet sich beim Verschweißen mit dem CHIPFILL®. Ohne Vorheizen liegt das Material nur auf – statt sich zu verschmelzen.

Streuen Sie CHIPFILL® in die vorgeheizte Stelle und drücken Sie es an. Dank der feinen Späne lässt es sich exakt portionieren – bei Rissen und kleinen Ausbrüchen sogar teelöffelweise. Eine Schicht darf maximal 1,5 cm stark sein; bis zu drei Schichten ergeben maximal 4,5 cm Gesamtdicke.



Halten Sie die Flamme an das CHIPFILL®. Über den Hebel am Brennergriff erhöhen Sie den Gasfluss – die Flamme wird blau und sehr heiß (der „Turbo"). Führen Sie die Flamme zunächst aus ca. 20 cm Abstand schwenkend über das Material; die Hitze regulieren Sie über Abstand und Schwenken. Das CHIPFILL® verflüssigt sich, sackt etwas zusammen und verbindet sich an Rändern und Flanken mit dem Bitumen.



Ist die Stelle tiefer als eine Lage, bauen Sie weitere Schichten auf – jede maximal 1,5 cm stark, bis zu einer Gesamtdicke von 4,5 cm. Jede Schicht wird eingefüllt, angedrückt und verschweißt, bevor die nächste folgt. Die oberste Schicht schließt bündig mit der Fahrbahnoberfläche ab.
Tiefer als 4,5 cm? Dann kommt AGGREFILL® als Tiefenfüller darunter. Die genaue Vorgehensweise für tiefe Schlaglöcher bis 6 cm zeigen wir auf der Seite „Tiefe Schlaglöcher füllen mit AGGREFILL®".
Die meisten misslungenen Reparaturen scheitern nicht am Material, sondern an wenigen vermeidbaren Fehlern. Wer diese Punkte kennt, bekommt schon beim ersten Versuch ein dauerhaftes Ergebnis.
Bleibt loser Asphalt oder Schmutz in der Stelle, verbindet sich das CHIPFILL® nicht mit dem Untergrund. Erst der feste, saubere Rand macht die Reparatur wasserdicht.
Ohne angelösten, glänzenden Asphalt liegt das Material nur auf, statt zu verschmelzen. Vorheizen, bis das Bitumen sichtbar „schwitzt".
Eingeschlossene Feuchtigkeit verdampft beim Verschweißen schlagartig und stört die Verbindung. Leichte Restfeuchte wegheizen, bei Nässe verschieben.
Über 1,5 cm pro Lage wird das Material innen nicht mehr richtig durchgeschweißt. In Lagen zu je max. 1,5 cm arbeiten, jede Lage einzeln verschweißen.
Beim Reinigen bricht loser Asphalt weg – die Stelle wird größer als gedacht. Von Anfang an etwas mehr einplanen; Reste bleiben 12 Monate verarbeitbar.
Wird die Stelle vor dem Auskühlen befahren, entsteht ein Reifenabdruck. Flache Stellen 30–60 Minuten auskühlen lassen – der Abdruck ließe sich sonst nur wegschmelzen.
Unsicher bei Ihrer Schadstelle? Schicken Sie uns Fotos und Maße – wir sagen Ihnen ehrlich, worauf es bei genau dieser Reparatur ankommt, und kalkulieren den Bedarf kostenlos.
Kurz und direkt – die häufigsten Fragen rund um die Reparatur. Die vollständige Übersicht mit Bildern und Videos finden Sie im CHIPFILL®-Ratgeber.
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Die kleinste Kaufeinheit am Markt – ideal für erste Risse und kleine Ausbrüche. Reste bleiben mindestens 12 Monate verarbeitbar.
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Sehen wir bei Ihrer Reparatur ein Risiko, sagen wir es klar. Wir leben von zufriedenen Kunden, nicht von Umsatz um jeden Preis.
Geveko Markings gehört zu den drei größten Herstellern von Straßenmarkierungen weltweit. CHIPFILL® nutzt die bewährte Thermoplastik der Marke PREMARK® als dauerhafte Lösung zur Asphaltreparatur. Diese Seite der Framary GmbH informiert gezielt über das Produkt CHIPFILL®.
Das gesamte Sortiment finden Sie unter www.framary.de.
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